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Stadt Linz soll reformfreudige Schulen unterstützen

Der Ansturm auf die Europaschule, die das Reformmodell der „Neuen Mittelschule“ derzeit als einzige in Oberösterreich anbietet, beweist, dass viele Eltern und Erziehungsberechtigte diese Chance für ihre Kinder nutzen wollen. Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht auf Chancengleichheit. Genau so sollen diese SchülerInnen und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten die Möglichkeit bekommen, die Reformschule „Neue Mittelschule“ wählen zu können. Daher muss das Angebot in Linz für diesen reformpädagogischen Zweig ausgeweitet werden. Die Stadt Linz soll jene städtischen Hauptschulen fördern und unterstützen, die dieses neue Konzept umsetzen wollen.

Chancengleichheit für Linzer Kinder und Jugendliche gefordert!

Ab dem Schuljahr 2008/09 wird in Linz eine Schule, die Europaschule, das pädagogische Konzept zur „Neuen Mittelschule“ umsetzen. Die Anmeldezahlen waren dreimal so hoch wie die Anzahl an Kindern, die aufgrund der Kapazitäten aufgenommen werden können. Das Interesse der Eltern und Erziehungsberechtigten in Linz ist groß, die städtische Politik muss die Wünsche und Interessen der Linzer BürgerInnen aufnehmen und auch danach handeln.

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Geschrieben von admin am 13. März 2008 | Abgelegt unter Schulen, Linz | Ein Kommentar

Roter Mayr

Profile Johann Mayr ist Finanz- und Bildungsstadtrat in Linz. Wer den "Roten Mayr" kennt, weiß, dass es in diesem Blog aber auch um andere Themenbereiche gehen wird.

Beschäftigungszahlen der Stadt Linz im Jänner 2008

Sowohl die Beschäftigtenstatistik der OÖGKK als auch die Arbeitsmarktdaten des Arbeitsmarktservice bescheinigen Linz eine erfolgreiche Position.

Diese effektiven Linzer Strukturen sind das Ergebnis einer kommunalpolitischen Gesamtstrategie. Dazu gehören neben einer offensiven Investitionspolitik bzw. der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur durch die Stadt das gute Zusammenspiel aller Akteure, wie der Linzer Unternehmen, der qualifizierten ArbeitnehmerInnen sowie des Arbeitsmarktservice Linz.

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Geschrieben von admin am 18. Februar 2008 | Abgelegt unter Arbeitsmarkt, Linz | Ein Kommentar

Krippenstadt – Wieder kein Erfolgsnachweis

Die konservativ provinziellen Befürworter der Aktion Krippenstadt haben zunehmend ein Argumentationsproblem. Zuerst wurde damit argumentiert, dass sehr viele TouristInnen deshalb nach Linz kommen. „Erfolgsnachweis“: Nächtigungen sind gesunken. Im Vergleich zum Dezember 2005 gingen die Nächtigungen in Linz im Dezember 2007 um 7,81% zurück. Darauf hin wurde die Argumentation geändert. Die TagestouristInnen würden die Stadt Linz stürmen. „Erfolgsnachweis“: Kann nicht erbracht werden.
Erfolgsnachweise gibt es nicht. Was nachgewiesen werden kann: € 84.000,– wurden von der Stadträtin Wegscheider für die Krippenstadt ausgegeben. Touristischer Effekt ist grenzwertig.

„Erfolgsnachweis TagestouristInnen geht ebenfalls in die Hose – Evaluierungshumor aber gesichert

Da das Minus bei den Nächtigungen im Dezember 2007 eindeutig war, wechselten die konservativen KrippenstadtbefürworterInnen ihre Argumentationslinie. Tourismusobmann Grubauer erklärte in den Medien, dass die TagestouristInnen die Stadt im Dezember 2007 gestürmt hätten. Ich ersuchte Stadträtin Wegscheider und den Tourismusdirektor Steiner am 22.1.2008 folgende Fragen zu beantworten:

1) Wie viele Tagesgäste kamen wegen der Aktion Krippenstadt im Dezember 2007 nach Linz und aus welchen Regionen sind diese gekommen?

2) Wie lauten diese Zahlen für Dezember 2005 und 2006?

3) Aufgrund welcher Datenbasis und mit welchen empirischen Methoden sind sie zu den obigen Ergebnissen gekommen?

Vorerst wurde von beiden Persönlichkeiten nicht geantwortet. Am 8.2.2008 ersuchte ich Stadträtin Wegscheider und den Tourismusdirektor Steiner erneut seine Fragen zu beantworten. Stadträtin Wegscheider zeigte bis zum heutigen Tag noch immer keine Reaktion.

Tourismusdirektor Steiner antwortete dankenswerter Weise am 11.2.2008, konnte aber keine empirischen Belege für die Aussagen seines Tourismusobmanns liefern:

„Ich kann Ihnen leider mit keinen empirischen Erhebungen dienen, empfehle Ihnen aber, auch bei der Wirtschaftskammer, oder dem City Ring nachzufragen, um dazu Einschätzungen zu bekommen.“

Schon erheiternd ist, wie die Tourismusverantwortlichen in dieser Stadt Evaluation betreiben:

“Insofern können Aussagen zu Frequenzen der Tagesgäste nur über verschiedene Parameter abgeleitet werden. Dazu gehören Einschätzungen der Fieranten auf den Weihnachtsmärkten ebenso wie Rückmeldungen von Geschäftsleuten oder Fahrgäste der Donauschifffahrt.“

Feststeht, dass auch die zweite Argumentationslinie der KrippenstadtbefürworterInnen gescheitert ist. Es werden € 84.000,– Steuergelder ausgegeben. Empirisch fundierte Methoden der Evaluierung gibt es nicht oder sie zeigen negative Ergebnisse. Zumindest beweist man bei der Evaluierung Humor.

Bereits Nächtigungszahlen bewiesen – Krippenstadt hat keine Wirkung

Die Nächtigungsziffern und die Ankünfte von Touristen zeigen ein eindeutiges Bild. Die Krippenstadt und ihre Ausweitung im Jahr 2007 haben keine positiven touristischen Effekte. Gegenüber 2005 sanken die Nächtigungen um knapp 8%, die Ankünfte stagnierten. Auch gegenüber 2006 zeigt sich die Wirkungsschwäche der Aktion Krippenstadt: Nächtigungen und Ankünfte stagnieren.

Okt 06

Nov 06

Dez 06

Nächtigungen

58.145

51.729

42.808

Ankünfte

29.553

29.222

24.558

Okt 07

Nov 07

Dez 07

Nächtigungen

61.549

53.174

42.946

Ankünfte

34.138

29.106

24.895

Nächtigungen
2005/2007

108,93%

105,01%

92,19%

2006/2007

114,35%

108,73%

100,33%

Ankünfte
2005/2007

105,85%

102,79%

100,32%

2006/2007

115,51%

99,60%

101,37%

 

 

 

Konservative Provinzialität verschleiert den Blick auf die WirklichkeitSo vollmundig haben sich die konservativen Befürworter der Aktion Krippenstadt geäußert (Linzer Rundschau 5.12.2007):

Vizebürgermeister Watzl: „Das Projekt Krippenstadt ist eine echte Erfolgsgeschichte.“

Stadträtin Wegscheider: Die Aktion Krippenstadt vermittelt „ zu Weihnachten auch Wärme und Emotionalität“.

Tourismusverbandsobmann Grubauer: „ Je mehr Leute nach Linz kommen, desto heller klingen die Kassen.“

Die obigen Zahlen beweisen eindeutig:

• Die Krippenstadt ist keine Erfolgsgeschichte.
• Das Argument der Wärme und der Emotionalität von Schaufensterkrippen ist schwer nachvollziehbar.
• Es kommen nicht mehr Leute nach Linz. Die Kassen klingeln wegen der Krippenstadt nicht.

Ob Vizebürgermeister, Stadträtin oder Tourismus-Guru. Es zeigt sich wieder: Irren ist menschlich.

Ich erwarte mir von Stadträtin Wegscheider und den Tourismusverantwortlichen Vizebürgermeister Watzl und Tourismusobmann Grubauer, dass sie professioneller bei der Planung und der Evaluierung von Aktionen vorgehen und damit Steuergelder effizienter einsetzen. Ihr konservativ provinzielles Bewusstsein sollen sie privat und nicht durch Verschwendung von Steuergeldern befriedigen. Der Tourismus ist kein Privatverein von ÖVP - FunktionärInnen.

Geschrieben von admin am 18. Februar 2008 | Abgelegt unter Krippenstadt, ÖVP, Linz | Keine Kommentare

Zügiger Kindergarten- und Hortausbau: Mehrere Projekte in Arbeit oder kurz vor Realisierung

Als eine der familienfreundlichsten Städte Österreichs hat Linz ein vorbildliches Angebot an Kinderbetreuungsplätzen zu bieten. Um auch in Zukunft dem rasch wachsenden Bedarf gerecht zu werden, erweitert die Stadt Linz das Kindergarten- und Hortangebot. Derzeit wird mit einem Investitionsaufwand von rund 8,3 Millionen Euro Platz für insgesamt acht Kindergarten- und acht Hortgruppen geschaffen. Der Baubeginn von zwei Kindergärten mit einer Investitionssumme von rund 3,7 Millionen Euro für zusammen neun Gruppen steht bevor. Sie werden im Zuge von Wohnbauvorhaben realisiert.

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Geschrieben von admin am 17. Februar 2008 | Abgelegt unter Kindergarten und Horte, Linz | Keine Kommentare

Arbeitsmarkt (3): Linz setzt sich weiter von Landeshauptstädten ab

Weiter auf der Überholspur entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Linz. Bei allen relevanten Arbeitsmarktdaten liegt der Arbeitmarktbezirk Linz besser als alle anderen Landeshauptstädte Österreichs. Die Daten beweisen erneut: Linz schlägt alle anderen Landeshauptstädte.

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Geschrieben von admin am 5. Februar 2008 | Abgelegt unter Bundesländer, Arbeitsmarkt, Linz | Keine Kommentare

Arbeitsmarkt (2): Chancen für Lehrlinge in Linz besser als in anderen Landeshauptstädten

Im Vergleich zu den anderen Landeshauptstädten entwickelt sich der Lehrstellenmarkt in Linz besser. In Linz ist die Anzahl der Lehrstellensuchenden im Jänner 2008 gesunken. Die Anzahl der freien Lehrstellen aber gestiegen.

Linz bereits im Jahr 2007 bei den Besten

Beim Lehrstellenandrang lag Linz im Jahr 2007 hinter Salzburg an der zweitbesten Stelle. So ka-men in Linz 2007 auf eine Lehrstelle 1,2 Lehrstellensuchende. Die Anzahl an Arbeitslosen unter 24 Jahren war um 13,6 Prozent geringer als im Jahr 2006.

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Geschrieben von admin am 5. Februar 2008 | Abgelegt unter Lehrstellen, Bundesländer, Arbeitsmarkt, Linz | Keine Kommentare

Arbeitsmarkt (1): Linz - Wirtschaftsmotor für OÖ

Weiter auf der Überholspur entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Linz. Bei allen relevanten Arbeitsmarktdaten liegt der Arbeitmarktbezirk Linz besser als das gesamte Bundesland Oberösterreich. Die Daten beweisen erneut: Linz ist der Wirtschaftsmotor für Oberösterreich. Bei allen Indikatoren liegt Linz in der Entwicklung besser als Oberösterreich:

  • Rückgang der Arbeitslosen: Linz 14,7%, OÖ 11,3%
  • Steigerung der Offenen Stellen: Linz 6,4%, OÖ 2,6%
  • Stellenandrangsziffer: Linz 2,1, OÖ 3,3.
  • In Linz fallen auf eine offene Stelle 2,1 Arbeitslose, in OÖ 3,3 Arbeitslose.

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Geschrieben von admin am 5. Februar 2008 | Abgelegt unter Oberösterreich, Arbeitsmarkt, Linz | Ein Kommentar

ÖVP bereitet den Boden auf, FPÖ nutzt die Stimmung.

Graz erinnert an Linz. Passend dazu ein Standard-Interview mit Anton Pelinka:

“(…) Wenn ich an die Äußerungen des niederösterreichischen Landeshauptmannes Pröll(”Artfremdheit der Minarette”) denke, so geht das Schüren antimuslimischer Vorurteile sogar weit hinein in die politische Mitte bis zur ÖVP. (…) es gibt natürlich - Stichwort Erwin Pröll - auch Politiker, die, ähnlich wie die freiheitliche Partei, glauben, im Wahlkampf antiislamische Ressentiments instrumentalisieren zu können. ”

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Geschrieben von roter mayr am 14. Januar 2008 | Abgelegt unter FPÖ, ÖVP, Lesetipp | Keine Kommentare

Habermas: Erste Hilfe für Europa

Die europäischen Regierungen müssen über ihren Schatten springen und den eigenen Bürgern endlich die Chance geben, über die Zukunft der Union zu entscheiden.

Von Jürgen Habermas für “Die Zeit”

habermasEs war gewiss ein diplomatischer Erfolg, den europäischen Reformvertrag auf den Weg gebracht zu haben. Die vertragschließenden Regierungen haben damit jenes Ziel einer Organisationsreform erreicht, das die EU der 15 auf dem »Gipfel« von Nizza sträflicherweise verfehlt hatte. Nun macht sich die EU der 27 Hoffnung, das im alten Rahmen schon einmal erworbene Minimum an Handlungsfähigkeit wenigstens im Inneren zurückzugewinnen. Gleichwohl ist Selbstzufriedenheit völlig unangebracht. Denn der Vertrag löst keines der beiden Probleme, die auf dem Boden einer Verfassung vor allem gelöst werden sollten.

Artikel auf www.zeit.de zu Ende lesen…

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Geschrieben von roter mayr am 12. Januar 2008 | Abgelegt unter Soziale Demokratie, Europa, Lesetipp | Keine Kommentare

Auf dem Weg in den autoritären Staat

Die ehemalige deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert in ihrem sehr empfehlenswerten Artikel den eingeschlagenen Weg in Richtung Überwachungsstaat als “verfassungspolitisches Desaster”. Leider lässt sich die Situation recht gut auf Österreich übertragen … Entschied sich die Gesellschaft bisher “im Zweifel für die Freiheit”, droht nun das Gegenteil wahr zu werden.

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Geschrieben von roter mayr am 10. Januar 2008 | Abgelegt unter Überwachung, Lesetipp | Keine Kommentare

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